Wandertouren Für jeden Geschmack

Seniorchef und Wanderführer Werner und Juniorchefin Susi kennen die besten Wege und die schönsten Aussichtsplätze in der Region Hochkönig. Wir gehen mit Ihnen wandern und beraten Sie gerne. Auf dieser Seite haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt. Weitere detaillierte Tourenbeschreibungen im Hochköniggebiet mit grafischer Aufbereitung finden Sie hier.

Beschreibung der Schwierigkeitsgrade:

  • leicht: ca. 1 Stunde Gehzeit, ganz leichte Steigungen, die Wege sind gut begehbar, bequeme Sportschuhe reichen aus.
  • leicht bis mittel: ca. 1,5 bis 2,5 Stunden Gehzeit, einige Steigungen und Abstiege, oft steinige/unebene Waldwege, solide Wanderschuhe erforderlich
  • mittelschwer: 2 bis 4 Stunden Gehzeit, einige Steigungen und Abstiege, oft steinige/unebene Alm- und Waldwege, Höhenunterschied bis zu 400 m, Wanderkondition und Wanderschuhe mit rutschfesten Sohlen erforderlich
  • mittel bis anspruchsvoll: 5 bis 6 Stunden Gehzeit, längere Steigungen und Abstiege, teils im unwegsamen Gelände, steinige Wege, Höhenunterschied bis zu 800 m, gute Kondition/Trittsicherheit und Wanderschuhe mit fester/rutschfester Sohle erforderlich.
  • anspruchsvoll: 6 bis 10 Stunden Gehzeit, lange Auf- und Abstiege, Gipfeltouren ohne Klettern, Höhenunterschied bis zu 1.200 m, sehr gute Kondition, Schwindelfreiheit, beste Wanderschuhe und komplette Wanderausrüstung unerlässlich.

Auf der Alm da gibt’s koa Sünd

Vom alten Kreuzweg und Saumweg, den schon die alten Römer benutzten, kommen wir durch schattigen Hochwald zur Pichl-Alm, am Fuß des Dreitausenders Hochkönig mit einer prächtigen Aussicht. Auf der Almhütte stärken wir uns nun mit einer deftigen Jause.

Ab dem Hotel
Gehzeit: ca. 2-3 Stunden

Übers Bacherl bin i g’sprungen

Entlang der Urslau, dem kleinen Bach, der im Hochköniggebiet entspringt, wandern wir zu den Trieffen – einem Naturdenkmal: Dort tropft das Wasser in einer Breite von ca. 20 Meter aus dem Berg wie ein Wasservorhang. Schnell ziehen wir unsere Schuhe aus und springen übers kleine Bacherl, kneippen ein bisschen und stellen uns unter den Wasservorhang. Da freuen sich unsere Atemwege, Lungen und Bronchien. Dieser feine Wassernebel kräftigt und stärkt diese Organe.

Ab dem Hotel
Gehzeit: ca. 1 Stunde

Klammheimlich in die Höhle

Fahrt mit dem Auto nach Weißbach zur Lamprechtshöhle und Seisenbergklamm. An einer alten Mühle vorbei in die Klamm, auf Holzstegen überqueren wir das spritzende Wasser und genießen die Romantik dieser einzigartigen Schlucht.

Anfahrt mit dem Wanderbus zur Lamprechtshöhle
Schwierigkeitsgrad: leicht
Gehzeit: ca. 1 Stunde

 

Auf den Spuren der Wallfahrer

Eine der schönsten Touren im Steinernen Meer. Fahrt mit dem Auto zum Parkplatz Sandten, von dort bis zum Riemannshaus in ca. 2 Stunden, weiter über das Kärlingerhaus Funtensee- Ingolstäder Haus über die Saugasse nach St. Bartholomä. Dort am besten eine Rast einlegen und in die Wallfahrtskirche gehen. Nach einer Einkehr geht es heimwärts mit dem Schiff über den Königssee. Von dort mit Bus, Taxi oder eigenem Auto zurück nach Hinterthal.

Anfahrt mit dem Auto
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Gehzeit: ca. 6-7 Stunden
Höhenunterschied: ca. 800 m

Tipp:

Am letzten Wochenende im August findet jedes Jahr die traditionelle Maria Almer Wallfahrt statt. Über das Riemannshaus zum Kärlingerhaus und zum Königssee nach Bartholomä.

Auf den Hundstein 2017 m

Erklimmen Sie den höchsten Grasberg Europas mit einer grandiosen Aussichtsplatte von 360 Grad.
Mit dem Wanderbus geht es nach Hintermoos. Jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag fährt auch der Berglift. Der Hundstein ist der höchste Punkt der Dientner Schieferberge und vereint die Vorzüge vieler Gipfel dieser Gruppe in sich.
Von der Bergstation aus wandern wir auf einem kleinen Sträßchen zur Schreineralm, dann auf einer markierten Abkürzung entlang der Abfahrtsstraße zum Langeck. Dahinter steigen wir in eine Scharte ab und folgen dem Wanderweg bis zum Hundstein. Im Statzerhaus stärken wir uns, damit der Abstieg über das Steinerne Mandl – Abergalm – Thoraualm gut gelingt.

Tipp:

Am letzten Sonntag im Juli findet das „Hundsteinrangeln“ statt, eine Art Ringen, ein Wettstreit der Burschen um den Titel des „Hagmoar“.

Anfahrt mit dem Wanderbus
Schwierigkeitsgrad: mittel bis anspruchsvoll
Gesamtgehzeit: ca. 6 Stunden
Höhenmeter: ca. 800

Riemannshaus

Wir fahren mit dem Wanderbus nach Maria Alm. Von dort zur Sandten, dem Parkplatz. Der Weg führt in bequemen Kehren durch die Latschenzone bis zur Talstation der Materialseilbahn. Dann geht es weiter steil an eine scheinbar unüberwindbare Felsbarriere heran. Das geschickt trassierte Weglein überlistet den steilen Felsriegel und leitet im Zickzack bestens gesichert (man muss aber unbedingt schwindelfrei und trittsicher sein) hinauf auf das Hochkar unter der Ramseiderscharte. Einer gigantischen  Felsmauer gleich, riegeln die Steilabstürze des Steineren Meeres das weite Talbecken von Saalfelden gegen Norden ab. Beim Aufstieg zum Riemannshaus und ganz oben werden Sie mit dem Ausblick zu den Kalkalpen,  zu den Berchtesgardener Alpen mit dem Watzmann, zum Hochkönig und zu den Hohen Tauern belohnt.

Anfahrt mit dem Wanderbus
Schwierigkeitsgrad: mittel bis anspruchsvoll
Gesamtgehzeit: ca. 5 Stunden
Höhenmeter: ca. 1.200

Der Hochkönig

Der Hochkönig zählt zu den Berchtesgadener Alpen und überragt mit seinen 2.941 m alle Berge im Umkreis von rund 34 Kilometern. Mit einer Schartenhöhe von 2.181 m gehört der Hochkönig zu den geografisch prominentesten Bergen der Alpen, nur von wenigen übertroffen wie etwa dem Mont Blanc oder dem Großglockner. Zum ersten Mal bestiegen wurde der Hochkönig bereits im Jahr 1826, nämlich über den heutigen Normalweg durch das Ochsenkar vom Arthurhaus aus. Im Winter bildet die Route über den Floßkogel nach Werfen bzw. Tenneck die längste Skitourenabfahrt der Ostalpen.

Auf dem Hochköniggipfel befindet sich das Matrashaus, eine Hütte des Österreichischen Touristenklubs. Der Gipfel ist außerdem ein beliebter Startplatz für Drachenflieger und Paragleiter. Als Stützpunkte für Bergsteiger dienen auch die Bertgenhütte, die Erichhütte, das Arthurhaus, die Mitterfeldalm und die Ostpreußenhütte.

Blick auf die Mandlwände

Ein königliches Erlebnis: 2.941 m

Mit dem Wanderbus geht es nach Mühlbach zum Arthurhaus. Ideal ist diese doch schwere Tour auf den Hochkönig, wenn man am Nachmittag zur Mitterfeldalm geht, dort übernachtet, den Sonnenuntergang und -aufgang bewundert und dann den Aufstieg wagt. Zu beachten ist neben einer stabilen Schönwetterlage und ausreichenden Sichtverhältnissen eine ausgezeichnete Kondition. Trittsicherheit, festes Schuhwerk, wetterfeste und warme Kleidung sind wichtig, ebenso wie Erfahrung im hochalpinen Gelände und ein frühzeitiger Aufbruch. Genügend Flüssigkeit mitnehmen.

Von der Mitterfeldalm steigen wir kurz dahinter am Sockel der Mandlwand ins Ochsenkar ab und mühen uns über den Ochsenriedel zum Fuß der Torsäule hinauf, wo man dann die Hälfte des Anstiegs bewältigt hat.

Über eine felsige Passage des Sommerweges erreichen wir das Firnfeld der sagenumwobenen „Übergossenen Alm“, wo auch das neue Matrashaus auf der Felskuppe des Hochkönigs sichtbar wird. Eine letzte Felsbarriere auf dem Weg zum Gipfel ist noch zu überwinden, dann ist es geschafft. Eine königliche Aussicht: Berchtesgardener Alpen mit Watzmann, Kochkalter, Hundstod und Steinernes Meer, Tennengebirge, Dachstein, Niedere und Hohe Tauern mit Großglockner.

Anfahrt mit dem Wanderbus
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Gehzeit: ca. 10 Stunden
Höhenmeter: ca. 1.500

Tipp:

Den besten Käse gibt es auf der Kasalm beim Arthurhaus, hergestellt vom Pauli. Richtet ihm schöne Grüße von den Schafhubers aus. Auch die Nussweckerl schmecken köstlich.

Erichhütte und Taghaube

Mit dem Wanderbus geht es nach Dienten zum Dientner Sattel-Parkplatz Erichhütte. Die Erichhütte erreichen wir über eine gemütliche Waldstraße in ca. einer halben Stunde. Rechts von der Erichhütte zweigen wir ab zur Tathaube. Nach ca. einer halben Stunde Wandern bringt uns ein Steig über Latschenrücken und dann auf felsigem Gestein auf die Taghaube. Sie liegt im Naturschutzgebiet Salzburger Kalkhochalpen. Der Abstieg ist gleich wie der Aufstieg. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Weiterwandern bis zur Pichlalm, Mussbachalm – Hinterthal. Oder mit dem Wanderbus wieder heimwärts fahren.

Anfahrt mit dem Wanderbus
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Gehzeit: 5 Stunden
Höhenmeter: ca. 800

Huberalm – Almromantik pur

Ca. zwei Kilometer nach Dienten beim Fischerstüberl beginnt der Dientner Sonnberg. Nach den ersten 100 m führt der Weg rechts über eine Brücke und nach weiteren 100 m zweigt er nach links ab in einen Forstweg (Schranken). Auf diesem Güterweg geht es über einen Steig durch den Wald zur Huberalm. Diese alte Almhütte mit der rußgeschwärzten Vorhütte wurde aufwendig renoviert. Peinlich sauber ist es im Kaskeller und sehr gemütlich in der Almstube.

Tipp:

Die Spezialitäten in der Rauchkuchl darf man sich nicht entgehen lassen. Das ist übrigens Werners Lieblingseinkehr.

Anfahrt mit dem Auto
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Höhenmeter: ca. 500

Grünegg

Mit dem Wanderbus geht es zum Filzensattel und auf der breiten Forststraße weiter zum Almgasthof Grünegg. Vorbei am Meditationshaus Puregg „Haus der Stille“. Einkehr im privaten Museum Berggasthof Grünegg.
Entweder gehen wir den gleichen Weg wieder zurück oder nehmen den Abstieg nach Dienten und von dort den Wanderbus nach Hinterthal.

Tipp:

Hier gibt es den besten Schnapsbrenner am Hochkönig!

Anfahrt mit dem Wanderbus
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Gehzeit: ca. 3 Stunden

Über den Schneeberg

Im hohen Bogen von Mühlbach nach Dienten. Mit dem Wanderbus geht es nach Mühlbach. Die Kabinenbahn von Mühlbach nimmt Ihnen die Mühe des Aufstiegs ab. Von der Karbachalm auf Weg Nr. 12 ostseitig um einen Bergrücken herum und entlang eines Grabens gelangen wir zur Mühlbacher Skihütte. Von dort über Mulden zum Kreuz am Gipfel des Schneeberges. Weiter zur Bürglalm auf Weg Nr. 11. Einkehr bei Toni und Gabi. Dann westwärts über den welligen Kamm zum Kollmannsegg über Plauderegg nach Dienten hinab. Von dort mit dem Wanderbus nach Hinterthal.

Anfahrt mit dem Wanderbus
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Gehzeit: 4-5 Stunden
Höhenmeter: ca. 500

Willi-Schwaiger-Weg

Durch das Dorf, vor der Kirche über die Brücke, dann gleich rechts weiter auf der Schotterstraße bis zu den Trieffen. Dort überqueren wir das Geröllfeld und wandern entlang des Karbaches auf dem Willi-Schwaiger-Weg. Nr. 415 und 32. Vorbei am 1. Hinterthaler Badhaus (heute nicht mehr sichtbar, die Ruine hat sich schon die Natur zurückgeholt) – ein ehemaliges Zentrum für viele Heilung suchende Menschen. Unser gesundes, reines Quellwasser bekommen wir immer noch von diesem Berg. Die Hinterthaler wurden daher „Makrobier“ genannt, die langlebenden Menschen. Über kleine Serpentinen mit vielen kleinen Quellen erreichen wir den Ausgangspunkt zur Torscharte. Gemütlich und die Aussicht genießend wandern wir wieder talabwärts, vorbei an der Entenalm und kommen am Poschengut vorbei, dem ehemaligen Jagdschloss der Erzbischöfe von Salzburg, die hier im Tal der Urslau (Urs = der Bär) ihrer Jagdlust bei der Bärenjagd frönten.

Ab dem Hotel (Rundweg)
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Gehzeit: 2 – 2 1/2 Stunden
Höhenmeter: 300

Über die Teufelslöcher

Durch den Ort Hinterthal, Richtung Bergtenhütte auf 1.843 m. Eine abwechslungsreiche Genusswanderung, auf der sich die besonders ausgeprägten Vegetationsstufen wie in einem Lehrbuch hintereinander reihen. Der Weg zu den Teufelslöchern führt bald, teilweise gesichert, in den Fels. Nach 1.700 Höhenmetern auf der anderen Seite der gigantischen Felsöffnung liegt die Übergossene Alm und dahinter der Hochkönig. Auf der westlichen Seite liegt der Hochseiler mit 2.793 m. Durch das ewige Eis führt der halbstündige Weg, bevor es durch den steilen Fels in leichter Kletterei auf den Gipfel weitergeht. Der Besuch der Teufelslöcher und die Überschreitung des Hochseiler sind ebenso einzigartig wie anspruchsvoll und nur den erfahrensten Bergsteigern bei idealen Wetterbedingungen zu empfehlen.

Ab dem Hotel
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Gehzeit: ca. 10 Stunden
Höhenmeter: ca. 1.200

Genuss
Spaß
Leidenschaft

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Einkehren in gemütlichen Hütten

Vom Arthurhaus nach Hinterthal

Mit dem Wanderbus geht es bis nach Mühlbach – Arthurhaus. Gleich hinter dem Arthurhaus führt ein breiter Wanderweg nahezu höhengleich zur Windraucheggalm, dahinter in das Riedingtal und jenseits des Grabens an zwei Natursprungschanzen vorbei (Sepp Bradl, unser 1. Olympiasieger im Skispringen, war dort zuhause) zur Wiedersbergalm hinauf. Über prächtige Bergweiden geht es westwärts ins steinige, von Latschenfeldern besetzte Birgkar und jenseits der riesigen Karmulde und der Weiden der Stegmoosalm und um den südseitigen Rücken der Taghaube herum zur Erichhütte, eine sehr gut bewirtschaftete Almhütte. Von der Erichhütte gehen wir über einen steilen Waldweg durch den Wald und über Wiesen, bis wir zur Pichlalm kommen. In dieser Einkehrstation ist es meistens sehr lustig, der Wirt ist ein Musikant. Auf dem Weg Nr. 35 kommen wir zum Filzensattel, gehen ein Stück auf der Straße und in der Spitzkehre rechts den alten Filzenweg nach Hinterthal. Man kann aber auch die Route Pichlalm – Mußbachalm nehmen.

Anfahrt mit dem Wanderbus
Gehzeit: 6 Stunden
Höhenmeter: 600

Tipp:

Eher nicht am Wochenende wandern – sehr viele Menschen sind auf dem Weg.

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